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Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler. 103.6 Der HERR
verschafft Gerechtigkeit und Recht allen, die bedrueckt werden.
103.7 Er tat seine Wege kund dem Mose, den Soehnen Israel seine
Taten. 103.8 Barmherzig und gnaedig ist der HERR, langsam zum
Zorn und gross an Gnade. 103.9 Er wird nicht immer rechten,
nicht ewig zuernen. 103.10 Er hat uns nicht getan nach unseren
Vergehen, nach unseren Suenden uns nicht vergolten. 103.11 Denn
so hoch die Himmel ueber der Erde sind, so uebermaechtig ist seine
Gnade ueber denen, die ihn fuerchten. 103.12 So fern der Osten
ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Vergehen.
103.13 Wie sich ein Vater ueber Kinder erbarmt, so erbarmt sich
der HERR ueber die, die ihn fuerchten. 103.14 Denn er kennt
unser Gebilde, gedenkt, dass wir Staub sind. 103.15 Der Mensch
- wie Gras sind seine Tage, wie die Blume des Feldes, so blueht
er. 103.16 Denn faehrt ein Wind darueber, so ist sie nicht mehr,
und ihr Ort kennt sie nicht mehr. 103.17 Die ... | Altes Testament -> Die Lehrbücher -> 02. Die Psalmen -> 04. Viertes Buch | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | .... Es ist hier
noch nicht der Ort dies regenerierte Kyrosreich zu schildern; es genuegt im
allgemeinen, daran zu erinnern, dass, so maechtig auch in ihm noch der
Hellenismus auftritt, dennoch der parthische Staat, verglichen mit dem der
Seleukiden, auf einer nationalen und religioesen Reaktion beruht und die alte
iranische Sprache, der Magierstand und der Mithrasdienst, die orientalische
Lehnsverfassung, die Reiterei der Wueste und Pfeil und Bogen hier zuerst dem
Hellenismus wieder uebermaechtig entgegentraten. Die Lage der Reichskoenige
diesem allem gegenueber war in der Tat beklagenswert. Das Geschlecht der
Seleukiden war keineswegs so entnervt wie zum Beispiel das der Lagiden, und
einzelnen derselben mangelte es nicht an Tapferkeit und Faehigkeit; sie wiesen
auch wohl den einen oder den andern jener zahllosen Rebellen, Praetendenten und
Intervenienten in seine Schranken zurueck; aber es fehlte ihrer Herrschaft so
sehr an einer festen Grundlage, dass sie dennoch der Anarc... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 01. Kapitel | | |
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