| | Seite: [1] 2 3 4 5 6 7 8 9 | | | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | ...ihr diesen Spruch in Israel noch gebraucht! 18.4
Siehe, alle Seelen gehoeren mir; wie die Seele des Vaters, so
auch die Seele des Sohnes. Sie gehoeren mir. Die Seele, die
suendigt, sie [allein] soll sterben.
18.5 Und wenn jemand gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit
uebt, 18.6 auf den Bergen nicht isst und seine Augen nicht
erhebt zu den Goetzen des Hauses Israel und die Frau seines
Naechsten nicht unrein macht und einer Frau [zur Zeit ihrer]
Unreinheit nicht naht 18.7 und niemanden unterdrueckt, das
Pfand des Schuldners zurueckgibt, keinen Raub begeht, sein Brot
dem Hungernden gibt und den Nackten mit Kleidung bedeckt, 18.8
auf Zins nicht gibt und Aufschlag nicht nimmt, seine Hand vom
Unrecht zurueckhaelt, rechtes Gericht uebt zwischen Mann und Mann,
18.9 in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen
haelt, um [sie] getreu zu befolgen: gerecht ist er. Leben soll
er, spricht der Herr, HERR. - 18.10 Zeugt er aber einen
gewalttaetigen Sohn, der Blut vergiesst und eines vo... | Altes Testament -> Die Prophetischen Bücher -> Der Prophet Hesekiel (Ezechiel) | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...effen wir nirgends eine Spur.
Was die Selbsthilfe und namentlich die Blutrache anlangt, so findet sich
vielleicht noch ein sagenhafter Nachklang der urspruenglichen Satzung, dass die
Toetung des Moerders oder dessen, der ihn widerrechtlich beschuetzt, durch die
Naechsten des Ermordeten gerechtfertigt sei; aber eben dieselben Sagen schon
bezeichnen diese Satzung als verwerflich ^2 und es scheint demnach die Blutrache
in Rom sehr frueh durch das energische Auftreten der Gemeindegewalt unterdrueckt
worden zu sein. Ebenso ist weder von dem Einfluss, der den Genossen und dem
Umstand auf die Urteilsfaellung nach aeltestem deutschen Recht zukommt, in dem
aeltesten roemischen etwas wahrzunehmen, noch findet sich in diesem, was in
jenem so haeufig ist, dass der Wille selbst und die Macht einen Anspruch mit den
Waffen in der Hand zu vertreten als gerichtlich notwendig oder doch zulaessig
behandelt wird. Das Gerichtsverfahren ist Staats- oder Privatprozess, je nachdem
der Koenig von... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 1. Buch -> Bis zur Abschaffung des roemischen Koenigtums -> 11. Kapitel | | | | | Seite: [1] 2 3 4 5 6 7 8 9 | |
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