| | Seite: [1] 2 | | | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | vgl. Mt 8,5-13; Lk 7,1-10.
4.43 Nach den zwei Tagen aber zog er von dort weg nach
Galilaea; 4.44 denn Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im
eigenen Vaterland kein Ansehen hat. 4.45 Als er nun nach
Galilaea kam, nahmen die Galilaeer ihn auf, da sie alles gesehen,
was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie
kamen zu dem Fest.
4.46 Er kam nun wieder nach Kana in Galilaea, wo er das Wasser
zu Wein gemacht hatte. Und es war in Kapernaum ein koeniglicher
[Beamter], dessen Sohn krank war. 4.47 Als dieser gehoert
hatte, dass Jesus aus Judaea nach Galilaea gekommen sei, ging er zu
ihm hin und bat, dass er herabkomme und seinen Sohn ... | Neues Testament -> Das Evangelium nach Johannes | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...atsmaennische Begabung, wie an der
leidenschaftlichen bis zum Tode getreuen Hingebung, mit der seine naeheren
Freunde an ihm hingen, die Liebefaehigkeit dieses adligen Gemuetes. Der Energie
seines Wollens und Handelns war die durchgemachte Leidensschule, die
notgedrungene Zurueckhaltung waehrend der letzten neun Jahre zugute gekommen;
nicht mit geminderter, nur mit verdichteter Glut flammte in ihm die tief in die
innerste Brust zurueckgedraengte Erbitterung gegen die Partei, die das Vaterland
zerruettet und ihm den Bruder ermordet hatte. Durch diese furchtbare
Leidenschaft seines Gemuetes ist er der erste Redner geworden, den Rom jemals
gehabt hat; ohne sie wuerden wir ihn wahrscheinlich den ersten Staatsmaennern
aller Zeiten beizaehlen duerfen. Noch unter den wenigen Truemmern seiner
aufgezeichneten Reden sind manche selbst in diesem Zustande von
herzerschuetternder Maechtigkeit 3, und wohl begreift man, dass, wer sie hoerte
oder auch nur las, fortgerissen ward von de... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 03. Kapitel | | | | Ergebnis aus Wikix.de | | ...
Der Vater hieß mich merken auf jedes Vogels Flug,
Auf alle Winde Wehen, auf alle Wolken Zug;
Und bogen dann die Stürme den Mast bis in die Flut,
Und spritzten dann die Wogen hoch über meinen Hut,
Da sah der Vater prüfend mir in das Angesicht,
Ich saß in meinem Korbe und rüttelte mich nicht,
Da sprach er, und die Wange ward ihm wie Blut so rot:
Glück auf zu deinem Maste, du kleiner Hydriot! -
Und heute gab der Vater ein Schwert mir in die Hand
Und weihte mich zum Kämpfer für Gott und Vaterland.
Er maß mich mit den Blicken vom Kopf bis zu den Zeh'n,
Mir war's, als tät sein Auge hinab in's Herz mir seh'n.
Ich hielt mein Schwert gen Himmel und schaut' ihn sicher an
Und deuchte mich zur Stunde nicht schlechter als ein Mann.
Da sprach er, und die Wange ward ihm wie Blut so rot:
Glück zu mit deinem Schwerte, du kleiner Hydriot!
Wilhelm Müller, 1794 - 1827
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