| | Seite: [1] 2 3 | | | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | 29.9 Stutzt und staunt! Seid verblendet und erblindet! Sie
sind betrunken, doch nicht vom Wein; sie taumeln, doch nicht vom
Rauschtrank. 29.10 Denn der HERR hat einen Geist tiefen
Schlafs ueber euch ausgegossen, ja, verschlossen hat er eure
Augen; die Propheten und eure Haeupter, die Seher, hat er
verhuellt. 29.11 Und jedes Gesicht ist fuer euch geworden wie
die Worte einer versiegelten Buchrolle, die man einem gibt, der
zu lesen versteht, indem man sagt: Lies das doch! Er aber sagt:
Ich kann nicht, denn es ist versiegelt. 29... | Altes Testament -> Die Prophetischen Bücher -> Der Prophet Jesaja | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...d erkennt es in seiner wahren Bedeutung,
so kommt dies in der Sphäre des höhern Lebens darin
zum Ausdruck, daß das Individuum an der Schuld
partizipiert. Immerhin mögen viele nicht fähig sein,
diese Konsequenz zu fassen; alsdann vermögen sie
aber auch nicht, das Tragische zu fassen. Steht ein Individuum
ganz isoliert, so ist es entweder in seinemÜbermut unbedingt seines Geschickes eigner Schöpfer,
und dabei ist nichts Tragisches, sondern nur das
Böse – denn daß einer sich selbst verblendet oder in
verkehrten Wahn hingegeben hat, kann nicht tragisch
heißen, es ist sein eignes Werk –, oder die Individuen
sind nichts als Exemplare des Geschlechts, bloße Modifikationen der ewigen Substanz des Daseins, und
alsdann ist gleichfalls das Tragische dahin.
Hinsichtlich der tragischen Schuld zeigt sich nun
auch leicht ein Unterschied in dem Modernen, nachdem
dieses das Antike in sich aufgenommen hat: denn
hiervon kann jetzt allein die Rede sein. Die griechische
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