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in dem Gesetz Moses steht geschrieben: `Du sollst dem Ochsen,
der da drischt, nicht das Maul verbinden. Ist Gott etwa um die
Ochsen besorgt? 9.10 Oder spricht er [nicht] durchaus um
unsertwillen? Denn es ist um unsertwillen geschrieben, dass der
Pflueger auf Hoffnung pfluegen und der Dreschende [dreschen] soll
auf Hoffnung, [am Ertrag] teilzuhaben. 9.11 Wenn wir euch das
Geistliche gesaet haben, was ist es da Grosses, wenn wir von euch
das Irdische ernten? 9.12 Wenn andere an dem Verfuegungsrecht
ueber euch Anteil haben, nicht erst recht wir? Wir haben aber von
diesem Recht keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen
alles, damit wir dem Evangelium Christi kein Hindernis bereiten.
9.13 Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun,
aus dem Tempel essen, dass die, welche am Altar taetig sind,
Anteil am Altar haben? 9.14 So hat auch der Herr denen, die
das Evangelium verkuendigen, verordnet, vom Evangelium zu leben.
9.15 Ich aber habe von keinem dieser Dinge Gebrauc... | Neues Testament -> Der erste Brief an die Korinther -> Anspruch der Diener Gottes auf Unterhalt - Des Apostels Verzicht darauf | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...ines de
l'Egypte. Bd. 2, Paris 1848, S. 20), wo seine Kasse noch sehr wohl in Tyros sein
konnte. Entscheidend ist dagegen der Umstand, dass der zweite Alexander der
letzte echte Lagide war, da bei den aehnlichen Erwerbungen von Pergamon Kyrene
und Bithynien Rom stets von dem letzten Spross der berechtigten Herrscherfamilie
eingesetzt worden ist. Das alte Staatsrecht, wie es wenigstens fuer die
roemischen Klientelstaaten massgebend gewesen ist, scheint dem Regenten das
letztwillige Verfuegungsrecht ueber sein Reich nicht unbedingt, sondern nur in
Ermangelung erbberechtigter Agnaten zugestanden zu haben. Vgl. Gutschmids
Anmerkung zu der deutschen Uebersetzung von S. Sharper, Geschichte Aegyptens.
Bd. 2, S. 17. Ob das Testament echt oder falsch war, ist nicht auszumachen und
auch ziemlich gleichgueltig; besondere Gruende, eine Faelschung anzunehmen,
liegen nicht vor.
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