| | Hieronymus Bosch | Heute betrachtet besitzen die Gemälde des niederländischen Malers des ausgehenden Mittelalters eine besondere Aura — die Verkörperung der Geheimnisse einer menschlichen Phantasie und einer religiösen Weltsicht, die weit in der Vergangenheit liegen und genau so in der Gegenwart nicht mehr möglich sind.
Diese Webseite möchte einige der Gemälde Hieronymus Boschs nicht nur darstellen, sondern besitzt eine einfache Funktionalität, die Ihnen ermöglicht Ausschnitte der Gemälde neben dem Gesamtbild vergrößert angezeigt zu bekommen. | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...ich war Moby Dick
mit seinem sichelförmigen Unterkiefer unter ihm hinweggeschossen
und hatte Ahabs Bein abgemäht wie einen
Grashalm auf der Wiese. Kein Teufel hätte ihn tückischer
treffen können. So ist es leicht zu begreifen, daß Ahab seit
diesem verhängnisvollen Schlag unersättlich nach Rache
dürstete. Denn er sah in seinem fast krankhaften Haß in
dem Wal nicht nur den Urheber all seiner körperlichen
Leiden, sondern auch seiner seelischen Qualen. Der weiße
Wal schwamm vor ihm wie die Verkörperung alles Bösen.
Auf seinen weißen Buckel häufte er den ganzen Haß und
die Wut des Menschengeschlechts.
Es ist nicht wahrscheinlich, daß dieser Wahn erst in dem
Augenblick von ihm Besitz ergriff, als er vom Wal verstümmelt wurde. Als er mit dem Messer in der Hand auf das
Ungeheuer eindrang, hatte er nur einer Regung plötzlichen
Abscheus nachgegeben. Und als er den Hieb, der ihn
zerfleischte, empfing, da fühlte er wahrscheinlich den rasenden
Schmerz der Wunde, aber sonst nichts. Aber jetzt
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