| ...o dass die Fluechtigen nicht etwa auf das
Hauptkorps zurueck, sondern geradewegs nach Hause gingen. Als sodann der Befehl
gegeben ward, gegen die feindlichen Verschanzungen vorzugehen und anzugreifen,
weigerte sich der groesste Teil der Leute, ihm Folge zu leisten.
Nichtsdestoweniger brach Varinius mit denen, die standhielten, gegen die
Raeuberschar auf; allein er fand sie nicht mehr, wo er sie suchte. In tiefster
Stille war sie aufgebrochen und hatte sich suedwaerts gegen Picentia (Vicenza
bei Amalfi) gewendet, wo Varinius sie zwar einholte, aber es doch nicht wehren
konnte, dass sie ueber den Silarus zurueckwich bis in das innere Lucanien, das
gelobte Land der Hirten und der Raeuber. Auch dorthin folgte Varinius und hier
endlich stellte der verachtete Feind sich zum Treffen. Alle Verhaeltnisse, unter
denen der Kampf stattfand, waren zum Nachteil der Roemer; die Soldaten, so
ungestuem sie kurz zuvor die Schlacht gefordert hatten, schlugen dennoch sich
schlecht; Vari... |